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"Chrom hat etwas Romantisches"

Mit diesen Worten hat 2006 Murat Günat, ehemaliger Chefdesigner des Volkswagen Konzerns, die Renaissance des Chroms am Automobil beschrieben.

In der Tat haben Chrom-Oberflächen seit vielen Jahren den Weg zurück in das Automobildesign gefunden. Verchromte Bauteile verleihen dem Automobil Wertigkeit und Ästhetik. Zwischen matten und funkelnden Elementen entstehen Reflexe und Kontraste, die der Karosserie eine höhere Lebendigkeit verleihen.

Dabei bieten Chrom-Oberflächen eine Haptik aus Metall, obwohl es sich beim Grundwerkstoff in aller Regel heute um Kunststoff handelt.

Lieferanten von verchromten, also galvanisierten Kunststoff-Bauteilen, sind heute mittelständische Systemlieferanten, die - im Gegensatz zu den meisten anderen Galvaniken - nicht nur für die eigentliche Beschichtung, sondern auch für die Herstellung des Kunststoff-Rohlings verantwortlich sind.  Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzgussfertigung und galvanisiertes Endprodukt - alles kommt aus einer Hand.

Dieser deutliche Unterschied zu konventionellen Lohngalvaniken und die Notwendigkeit einer zielgerichteten Interessenvertretung hat im April 2008 zur Gründung des Fachverbandes Galvanisierte Kunststoffe e.V. (FGK) geführt.